P r e i s f r a g e
Wie schafft man es, ohne techn. Hilfsmittel, über eine Distanz von 6'850 m insgesamt 360 ltr. einer eiskalten, wohlschmeckenden, nahrhaften, sprudelnden Flüssigkeit zu transportieren, ohne einen Tropfen zu verlieren und es dennoch zu schaffen, kurz vor erreichen einer definierten Linie, dass diese Flüssigkeit auf wundersame Weise verschwunden ist ?
Die L Ö S U N G
Man nehme folgende Zutaten:
120 kleine, rote Plastikbehälter mit 10 Stellfächern und Tragegriff
1200 kleine, 0.3 ltr fassende, dunkelbraune, Glasbehälter ( = Flaschen ) mit Etikett und Kronkorken, fülle die wohlschmeckende Flüssigkeit, die allgemein unter dem Namen ’BIER’ bekannt sein dürfte, in diese kleinen Glasbehälter, verschliesse sie und stelle diese dann in die kleinen, roten Plastikbehälter, und schreibe eine gut lesbare Nummer auf diese Kisten.
Ferner unbedingt erforderlich:
240 Personen, Weib- und Männlein.....
und führe folgendes Prozedere durch:
Man lasse die 240 Personen sich in 120 Zweier-Gruppen beliebig zusammenfinden.
Danach gebe man jeder Zweiergruppe eine, wie oben beschriebene, rote Kiste in die Hände und erteile, nachdem alle Kisten verteilt sind, auf ein bestimmtes Zeichen hin, den Gruppen den Auftrag, diese Kiste jetzt mit auf den beschwerlichen Weg von 6850 m zu nehmen, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass an einem vorher festgelegten Punkt der Strecke zur Belohnung eine, zwei oder alle 10 Flaschen ausgetrunken werden dürfen.
Erst wenn alle Flaschen leer, die sie tragenden Personen dafür (fast) voll sind, darf die Kiste mit den vollständig geleerten Flaschen über die vorher festgelegte Linie getragen werden.
Und das Ganze nennt man ’’ BIERATHLON’’
Und eben dieser fand letzten Samstag, genau am 15.12., 15 Uhr, in Zürich – Brunau, statt.
Und wie es sich gehört, war der Tri Club Baden auch dieses Jahr wieder an diesem Welt-Anlass mit zwei Zweier-Gruppen vertreten:
D\'Meiers, mit Silvan Meier und Marco Wieser ( er ersetzte den erkrankten Matthäus Meier )
und die
Bier(S)Läufer mit Harald Mikula und Jörg Dissieux
hervorragende, vollständig austrainierte Spezialisten, denn nur extrem Hoch-Ausdauer-Trainierte (S)Läufer können bzw. konnten diese unheimlich anstrengende Aufgabe souverän lösen, denn alleine die äusseren widrigen Randbedingungen- extreme Kälte, eisiger Wind und dennoch aufgeheizte Stimmung – verkraften nur die Besten.....
Denn: von 120 Teams mussten 15 aufgeben !!!!!
Die Renn- und Trink-Taktik , die sich beide Teams zurecht gelegt hatten, ging auch dieses Mal wieder auf, konnte das Ziel doch problemlos erreicht werden.
Ein Riesenspass, der Non-Plus-Ultra Wettkampf am Ende der Saison.......
P R O S T
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